Zeit für Lavendel

„An Lavendel hab i do, wer kauft ma an o“… Als Kind hab ich das als Sing-Sang einer Lavendelverkäuferin in einem Wiener Heurigen gehört. Das war direkt ein Erlebnis – wie aus der Zeit gefallen, hat die Frau gewirkt, mit ihrer Kleiderschürze und den Lavendelsträußerln in der Hand. Ich weiß nicht, ob es das noch gibt, aber seither mag ich Lavendel besonders gerne.

Ich hab‘ in meinem Garten einen sehr sonnigen Hang, der ideal für ein kleines Lavendelfeld war. Zuerst dürfen sich die Bienen daran laben und dann kommt die Ernteschere.

Handarbeit

Das „Abrebeln“ ist zwar etwas mühsam, aber es riecht auch sehr gut. Und nach dem Trocknen auf der Hausbank unter dem Balkon kommen die kleinen Blüten in eine große Keksdose und werden so gelagert, bis sie in einem der kleinen Sackerl aus Stoff verschwinden. Auf dass es in den Kästen und Wäscheladen gut duften möge und sich die lästigen Kleidermotten erst gar nicht niederlassen wollen.

Auf unserer Verkaufskommode im  MÜK in Freistadt gibt es je nach Jahreszeit passende, gefüllte Lavendelsackerl, die wir aus ganz kleinen Stoffresten nähen. Aktuell sind diese aus Blaudruck- und Schürzenstoffen genäht und mit Futterseide gefüttert.

Duftige Sackerl

Heuer haben wir für den Onlineshop kleine Retro-Sackerl aus einer romantischen Bettwäsche aus den 50ern genäht. Sie werden mit blauer Seide gefüttert und stehen damit für alle zur Verfügung, die sich ihr eigenes Lavendelsackerl befüllen wollen.

Die kleinen Sackerl sind bereits in unserem Shop erhältlich.

PS: Wer sich selber in der Lavendelernte betätigen möchte, erhält hier wertvolle Tipps dazu: www.gartenjournal.net

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